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Österreichischer Einforstungsverband

Was sind Einforstungsrechte

Einforstungsrechte sind immerwährende Nutzungsansprüche auf Holz, sonstige Forstprodukte und Weideausübung auf fremden Wald- und Weideflächen. Diese Nutzungsrechte gehen zurück auf eine unvollständig umgesetzte Flächenrückgabe an die Bauern im Zuge der Aufhebung der Grundherrschaft und Grundentlastung nach 1848.

 

Im österreichischen Bergland bestehen daher heute zugunsten vieler meist bäuerlicher Liegenschaften ua. Rechte zur jährlichen Nutzung von 300.000 Raummeter Brennholz, 90.000 Festmeter Nutzholz und zum Auftrieb von 160.000 Großvieheinheiten. Belastet mit diesen sog. Einforstungsrechten sind rund 590.000 Hektar Wald- und Weideflächen im österreichischen Großgrundbesitz.

 

Als Ersatz für eigentümlichen Grund und Boden sind Einforstungsrechte Vermögensbestandteil und Produktionsfaktor vieler berechtigter Liegenschaften. Sie vermitteln Einkommen und leisten einen Beitrag zur Sicherung der bäuerlichen Existenzen im österreichischen Bergland.

 

Umgekehrt leisten die Eingeforsteten durch die Nutzung, Bewirtschaftung und Pflege der belasteten Wald- und Almflächen einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung und Stabilität der Kulturlandschaft sowie des Landschaftsbildes.

 

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